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2020.1.7

Heute Früh bekam ich mein Frühstück pünktlich um 8. Es gab wieder Fladenbrot mit 3 verschiedenen Saucen. Der Chef fragte mich ob ich schon um 9 losfahren kann. Das war mir recht. Die Reise geht nach Kanyakumari, 100 km entfernt von Trivandrum. Die Fahrzeit nach Google Maps sollte 3 Stunden betragen. Wir hatten eine angeregte Unterhaltung. Mehrmals wurde betont, dass er sich freuen würde, wenn ich wiederkomme. Der Fahrer kam schon früher. So stand nichts mehr im Wege loszufahren.
Ich habe eine gute Stimmung nach einer erholsamen Nacht. Um 6 gibt es immer die Möglichkeit mit Lakshmi zu schreiben. Auch sie war lebendig und aufgeschlossen.Dieser Fahrer war jünger und sehr schnell unterwegs. Trotz des dichten Verkehrs kamen wir gut voran. Die Strecke führt uns entlang des Meeres. Stadt um Stadt und Dorf um Dorf reihen sich aneinander. Ich habe ihn zum Essen eingeladen. Stattdessen fragte er mich ob ich eine Bootfahrt in den Backwaters machen möchte. Das gefiel mir, da Clara mich schon darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Backwaters sind ein richtiges Naturjuwel. Es kommen dort Flüsse und das Meer zusammen. Eine wunderbare Tierwelt ist dort noch erhalten geblieben.

Ich habe mich, zusammen mit dem Fahrer auf eine einstündige Bootsreise gemacht. Beeindruckend und wunderschön, romantisch ist diese Reise. Ich habe sie in Bildern und Videos festgehalten. Auffallend ist, dass sich die Christen überall eingenistet haben. Überall gibt es Kirchen, Statuen und Schulen.

Um 2 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Als der Fahrer sagte, dass wir angekommen sind, dachte ich, dass er mit mir einen Spaß machen möchte. Alles lag im Grünen, keine Spur vom tobenden Verkehr. Ursprünglich hatte ich ein Hotel am Meer gebucht. Als ein junger Mann, in der Rezeption das sah sagte er, dass ich schlecht gebucht habe. Das war noch in Trivandrum. Ich bat ihn mich umzubuchen. Jetzt sehe ich, dass das wirklich ein guter Tipp war. Das Hotel ist neu gebaut. Vielleicht funktionierte deshalb der Kartenleser nicht gut. Ich kühlte zunächst den Raum herunter und machte mich um 5 auf die Suche nach Bankomaten. Ein langer Spaziergang wurde daraus. Erst im 4. Bankomaten war Geld vorhanden. Der Spaziergang hatte Vorteile, ich lernte einen Teil der Stadt kennen. Google Maps konnte mir allerdings nicht helfen, da eine Störung im Telefonnetz war.

This Post Has One Comment

  1. Josef Bruckner

    Hallo Hans,
    natürlich kann und will ich Dir keinen Rat geben. Aber…
    Neben den gewiss interessanten äußeren Reiseeindrücken wende Dich vor allem nach innen.
    Einen spirituell so empfänglichen Indien-Reisenden wie Dich muss ein Aufenthalt im Lande Bharat in erster Linie näher zu sich selbst führen.
    Nach Bhagavan Ramana Maharshi vom Berg Arunachala ist die Wahrnehmung der Welt eine mentale Kreation.
    Alles Gute – ich freue mich für Dich uind mit Dir.

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